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  Speed Racer
 
"Speed Racer ist die amerikanische Version der  japanischen Zeichentrickserie Mach Go Go Go und war die erste jemals im deutschen Fernsehen ausgestrahlte Anime-Serie.




Die Charaktere 

Hauptfigur der Serie ist der junge Rennfahrer Gō Mifune mit seinem Rennauto Mach 5. Er hat einen jüngeren Bruder namens Kurio Mifune, der sich mit seinem Schimpansen Senpei oft im Kofferraum von Mach 5 versteckt.

Weitere Charaktere sind der Mechaniker Sabu , Gōs Vater Daisuke Mifune, seine Mutter Aya Mifune und seine Freundin Michi Shimura , die während der Rennen im Hubschrauber mitfliegt und Gō zur Seite steht.

Eine öfter auftretende Nebenfigur ist der rätselhafte Fahrer mit der Nummer 9, Fukumen Racer . Dabei handelt es sich in Wirklichkeit um Gōs älteren Bruder Ken'ichi Mifune, der auf Grund eines Familienstreits verstoßen worden ist.

Erste Fernsehausstrahlung 

Für eine Ausstrahlung in der ARD kaufte die damalige SDR-Redakteurin und Leiterin des Nachmittagsprogramms Dr. Elisabeth Schwarz die Lizenzen von acht Folgen der Serie. Mit dem Zeigen der ersten Folge am 18. November 1971 wurde Speed Racer zur ersten jemals im deutschen Fernsehen veröffentlichten Anime-Serie.

Unmittelbar nach der Ausstrahlung begannen Proteste von Eltern, Pädagogen und Medien: Der Byrische Rundfunk sprach von einem „Skandal“, die Zeitung Die Welt glaubte das „pure Vergnügen einer rohen Totschlägergesinnung“ zu erkennen, Der Spiegel bezeichnete die Serie als „Horror-Comic“ und „Blut- und Karambolagenspektakel“, und der Pressedienst Kirche und Fernsehen schrieb, dass Speed Racer „nur mit faschistischen Durchhaltefilmen vergleichbar“ sei. Insgesamt wurden bis Dezember drei Speed-Racer-Episoden gezeigt, ehe der damalige SDR-Programmdirektor Horst Jaedick die bereits für den 23. Dezember 1971 angekündigte vierte Folge kurzfristig aus dem Programm nahm und die Ausstrahlung absetzte.

Als die SDR-Redaktion daraufhin Tausende von Briefen von Kindern mit der Bitte um Wiederholung bzw. Fortsetzung erhielt (im Gegensatz zu etwa 200 Briefen, die zuvor die Absetzung gefordert hatten), wurde zunächst eine Wiederaufnahme von Speed Racer im Herbst 1972 erwogen. Zuvor wurde jedoch eine groß angelegte Umfrage mit wissenschaftlicher Auswertung durchgeführt. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die Serie zwar „packend und mitreißend gemacht“ sei, aber die Spannung „sich bei den Kindern nicht in befreiendes Lachen auflösen“ würde. Daher entschied sich der SDR zunächst gegen eine Fortführung.

Zweite Fernsehausstrahlung 

Im Frühjahr 1973 kündigte der SDR zwei Nachmittagssendungen für Kinder an, in denen Asterix-Comicbände abgefilmt und begleitend vorgelesen werden sollten. Obwohl die Beiträge bereits produziert waren, lag die Genehmigung des französischen Dargaud-Verlages dafür bis zum Tag der geplanten Ausstrahlung der ersten Sendung nicht vor. Da keine ARD-Anstalt andere Kindersendungen als Ersatz hatte, wurden stattdessen kurzfristig zwei weitere der noch nicht gesendeten fünf Folgen von Speed Racer gezeigt, obwohl die Serie zu diesem Zeitpunkt als „umstrittenste Kinderserie im bundesdeutschen Fernsehen überhaupt“ galt. Nach erneuten Protesten von Eltern und Pädagogen nahm die ARD die Serie endgültig aus dem Programm.

 

 
   
 
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